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Arme sterben eher – zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Das deutsche Rentensystem ächzt unter der erdrückenden Last des nicht eingehaltenen Generationenvertrags und unter dem chronifizierten gierigen Griff ressortfremder Hände in die längst räuberisch geplünderten Rentenkassen. Um hier Abhilfe zu schaffen, kommen die sozial ohne eigenes aktives Zutun bestens abgefederten deutschen Politiker immer wieder zu den beiden gleichen probaten Lösungen: Erstens die Sozialabgaben und zweitens das Rentenalter des kleinen Mannes ständig raufschrauben. Doch nun zeichnet sich aus einer bislang mental vernachlässigten Richtung ein extrem makaberer Silberstreif am Planungshorizont ab: Was, wenn die Deutschen gar nicht mehr erst ins Rentenalter kämen? Dann müssten sie Zeit ihres langen Arbeitslebens in das staatliche Fass ohne Boden finanziell hineinbluten und würden dafür im Gegenzug rein gar nichts zurückbekommen. Diese gruselige Gedankenfigur wächst auf dem erschreckenden statistischen Nährboden der traurigen Tatsache, dass Geringstverdiener immer weniger Lebensjahre vor sich haben. Für Professor Butterwegge, Armutsforscher an der Universität zu Köln, ein triftiger Grund für einen lauten Aufschrei.

Arme sterben eher - zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Arme sterben eher - zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Eine hohe Lebenserwartung „verdient“ nicht jeder

Wer da behauptet, dass „die Deutschen“ im Schnitt immer älter würden, der betrachtet nur eine, und zwar die auf wohlhabenden Hochglanz polierte Seite der Medaille. Auf der anderen, der dunklen Seite des Zensus, krebsen jene bedauernswerten Menschen vor sich hin, die pausenlos gegen das lebensbedrohliche Unterschreiten der eigenen Armutsgrenze ankämpfen müssen. So wurde jüngst zu Protokoll gegeben, dass arme Schlucker und permanent klamme Niedriglöhner in den letzten 10 Jahren volle zwei Jahre an statistischer Lebenserwartung eingebüßt haben. Wenn man sich jetzt noch vor Augen hält, dass derzeit 24 Prozent aller offiziell Erwerbstätigen, also ein sattes Viertel, mit Dumpinglöhnen zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig haben, wird schnell deutlich, welches volksgesundheitliche Spiel auf Zeit hier läuft. Hierzu erhebt Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Köln) seine zu Recht mahnende Stimme: Der ausgewiesene Armutsfachmann kann nämlich glaubhaft belegen, dass Menschen in der materiellen Armutszone deutlich ungesünder leben, und zusätzlich viel mehr bedrohlichen Stresssituationen ausgeliefert sind, als finanziell besser gestellte Zeitgenossen. Fakt ist, dass arme Menschen häufiger mit (Existenz)Ängsten konfrontiert sind, massive Schlafprobleme haben, und von der Gesellschaft auch nicht gerade seelisch und moralisch hinreichend unterstützt werden. Man versetze sich hier nur mal „spaßeshalber“ in die Lage einer hart arbeitenden Person, die trotz 56-Stunden-Woche noch den Kitt aus den Fenstern nagen muss, um halbwegs satt zu werden. Das ist nämlich die pekuniäre Konsequenz von Stundenlöhnen, die bestenfalls die 6,50-Euro-Kante von tief unten sehen. Kein Wunder, dass das die Lebensgeister auf Dauer tötet.

Was hat das mit der Rentenpolitik zu tun?

Dazu eine kleine provokante Textaufgabe: Wenn 24 Prozent (Tendenz eher steigend) der Beschäftigten aufgrund ihrer desolaten finanziellen Verhältnisse bei gegebener vitaler Bedrohungen der eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit im Schnitt sechs Jahre weniger Rente beziehen – wer profitiert wohl massiv davon? Jedenfalls nicht die Beitragszahler und Bezugsberechtigten, wenn man Zwei und Zwei zusammenzählt. Genauere Rechenergebnisse kann man sich aktuell bei Matthias W. Birkwald abholen, seines Zeichens rentenpolitischer Sprecher der Linkspartei.

Ab dem 1. Januar 2012 wird in Deutschland das Rentenalter peu a peu auf 67 Jahre hochgefahren. Honi soit qui mal y pense.

-Carina Collany-

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2. Januar 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Silvesterspaß und Kinderlachen

Schon mal bemerkt? Exakt eine Woche nach Heiligabend grüßt auch schon der Silvester aus dem bald zum Altpapier gehörenden Kalender. Höchste Zeit, sich um ein passendes Unterhaltungsprogramm zu bemühen. Und dies umso gründlicher, je mehr Kinder am Silvesterabend ihren wohl verdienten Spaß haben wollen. Denn wenn Kinder das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr begrüßen, ist es die angenehme Pflicht der Erwachsenen, hier so viel Frohsinn wie nur irgend machbar zu erzeugen, und damit so vielen schönen Erinnerungen wie möglich den Boden zu bereiten. In diesem Sinne – Bühne frei für die Silvesterhits für Kids!

Silvesterspaß und Kinderlachen

Endlich mal lange aufbleiben dürfen!

Na klar – wer an Silvester vor Mitternacht ein schläfriges Stelldichein mit dem Sandmännchen hat, der hat definitiv verloren. Deshalb macht es insbesondere für die Kleinen (und oft auch für die Großen) Sinn, tagsüber für das höhere Ziel etwas „vorzuschlafen“. Denn jede Stunde, die mit prospektiver Intelligenz vorauseilend an der Matratze gehorcht wurde, macht sich später mit (mitter)nächtlicher Wachheit bezahlt.

Schokospritzer

Das ganze Jahr lang muss man den Kindern allzu ausgiebiges Naschen aus rational gesundheitlichen Gründen verbieten. Das ist zwar grausam, aber notwendig. Wäre es da nicht eine grandiose Idee, am familiären Silvesterabend mit einem Schokoladenfondue mal ausnahmsweise ungehemmt lustvoll den süßen Seiten des Lebens zu frönen? Wenn Bananenscheiben und Apfelschlitze ein leckeres Bad in verführerisch duftender geschmolzener Schokolade nehmen dürfen, um anschließend die Gaumen zu kitzeln, dann werden auch alte Feinschmecker garantiert wieder jung!

Feines Feuerwerk

Kein Thema: An Silvester muss es blitzen, donnern und krachen! Schließlich sollen alte Dämonen ausgetrieben und neue gute Geister willkommen geheißen werden. Doch wie heißt es doch schon so treffend im Struwwelpeter? Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht. An diesem Warnhinweis ist auch heute nichts auszusetzen. Doch was der Autor des Struwwelpeters, der Frankfurter Psychiater Heinrich Hoffmann, zu seiner Zeit nicht ahnen konnte: Inzwischen gibt es gänzlich harmloses Kinderfeuerwerk! Dieses herrliche kinderfreundliche Krachbummpäng kommt mit so wenigen Chemikalien aus, dass es tatsächlich ganzjährig erworben werden kann. Dennoch sollte man Kinder unter 12 Jahren nicht ohne Aufsicht damit hantieren lassen.

-Carina Collany-

30. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Die Adventszeit gehört wohl zu den (be-)sinnlichsten Zeiten des Jahres. Ein Urlaub in Mondsee im Salzkammergut gibt dieser Zeit einen ganz besonderen Reiz, den man zu Hause garantiert nicht erleben kann.

Advent in Mondsee

Winterliche Seen, eingeschneite Berge und stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsmärkte in den Tälern prägen das Bild in Mondsee in der Adventszeit. Wenn es dunkel wird, laden die feierlichen Gassen mit dem romantischen Adventsmarkt, der Duft von weihnachtlichem Gebäck und Maroni zum Verweilen ein. Urige und traditionelle Gasthäuser und stilvolle Kaffeehäuser bieten eine herrliche Möglichkeit zum Aufwärmen.
Besucher und Einheimische treffen sich an den herrlich dekorierten Ständen vor der Basilika und genießen diese einzigartige Atmosphäre. Schlendert man am Kreuzgang des ehemaligen Benediktiner-Klosters Schloss Mondsee vorbei, findet man allerhand Kunsthandwerk, weihnachtlichen Schmuck und so einige Kuriositäten. Der Advent in Mondsee hat seine Ursprünglichkeit bis heute behalten können und stimmt Einheimische wie Besucher auf ein Weihnachten mit vielen alten Bräuchen ein. Bei althergebrachten Delikatessen und dem berühmten Mondseer Adventswein wärmt man sich und lernt neue Freunde kennen.

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Weihnachtliches im Salzkammergut

Mondsee ist ein hervorragender Ausgangspunkt, wenn man das adventliche Treiben im Salzkammergut kennen lernen möchte. Durch die direkte Anbindung an die Autobahn lassen sich auch bei schlechten Straßenverhältnissen die umliegenden Weihnachtsmärkte problemlos erreichen. Besonders schöne Ziele sind der Wolfgangseer Advent mit Adventsmärkten in St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang, die Adventsmärkte in Salzburg (an der Festung Hohensalzburg, am Domplatz, am Stift St. Peter und am Schloss Hellbrunn) und der besonders stimmungsvolle Weihnachtsmarkt auf Gut Aiderbichl.

Unterkunft in Mondsee

Mondsee verfügt über eine hervorragende touristische Infrastruktur. Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit bieten viele Hotels und Pensionen ihren Gästen besondere Angebote für einen kurzen Besuch am Wochenende. Angenehmer Aufenthalt, passend zu besinnlichen Jahreszeit, ist garantiert. Sicher lassen sich noch ein paar Tipps für die Freizeitgestaltung von den jeweiligen Unterkünften bekommen. Nach ausgedehnten weihnachtlichen Ausflügen in das Umland schmeckt der Mondseer Adventswein am Abend natürlich gleich doppelt gut.

Fazit

Für viele gehört die Adventszeit zu den schönsten und bedeutsamsten Zeiten des Jahres überhaupt. In dieser Zeit versucht jeder, sich so stimmungsvoll wie möglich auf das anstehende Weihnachtsfest vorzubereiten. Ein Ausflug in das Salzkammergut wird diese Zeit aber mit Sicherheit noch eindrucksvoller machen, da gerade in dieser Region die Adventszeit auf traditionelle Art gefeiert wird. Fernab jeden Konsumterrors lenkt man hier das Augenmerk auf alte Traditionen und Bräuche, die vielerorts heute leider in Vergessenheit geraten sind.
Ein unverbindliches Gespräch im Reisebüro oder etwas Recherche im Internet lässt jeden schnell ein angemessenes Quartier finden.

-Daniel D. Eppe-

22. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Weihnachten – Sitten und Gebräuche

Die Weihnachtsbräuche und –sitten gehören zu den traditionellen und festen Bestandteilen an jedem Weihnachtsfest. Dabei lassen sich allerdings nun regionale Unterschiede feststellen. Was ist nun das klassische Weihnachten im deutschsprachigen Raum?

Weihnachten - Sitten und Gebräuche

Weihnachten - Sitten und Gebräuche

Die klassischen Weihnachten

In unseren Breitengraden stellt wohl die Krippenspiel-Tradition den ursprünglichsten aller Weihnachtsbräuche dar. Die Weihnachtsgeschichte wird sehr anschaulich in Form eines Krippenspiels nachgestellt, dazu erklingen Lieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht“. Die Bescherung findet zumeist am Heiligen Abend, also am 24. Dezember statt. Mancherorts ist es allerdings üblich, sie erst am Morgen des ersten Weihnachtstages zu zelebrieren. Es entspricht ebenfalls den Traditionen, dass an den Festtagen, besonders am Heiligen Abend und am ersten Weihnachtstag viel gesungen und musiziert wird. Erst am 26. Dezember wird es dann ruhiger und besinnlicher.

Essen zu Weihnachten

Zum klassischen Weihnachten gehört ebenfalls ein sehr aufwändiges und üppiges Essen, wobei auch hier einige Gerichte wahre Klassiker sind. Ganz klare Vertreter dieser Tradition sind der Weihnachtskarpfen und die Weihnachtsgans. Zu Weihnachten gehören außerdem viele süße Speisen, wie der Christstollen oder eine Vielzahl weihnachtlicher Plätzchen. Vielerorts ist es heute noch üblich, dass das große Essen erst am 25. Dezember beginnt. Am Heiligen Abend begnügt man sich mit Kleinigkeiten wie Würstchen mit Kartoffelsalat oder Eintopf.

Er gehört einfach dazu: Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum, auch Christbaum genannt, findet sich praktisch überall in ganz Mitteleuropa. Er wird mit Kerzen, Lichterketten, Glaskugeln, Engeln und sonstigen weihnachtlichen Figuren sowie Lametta geschmückt. Der Baum ist dann der Mittelpunkt des Festes – bei einigen sehr katholischen Familien ist es hingegen mehr die Krippe unter dem Baum. Die Familie versammelt sich am Heiligen Abend um den Baum und die Krippe, um der Geburt Jesu Christi zu gedenken. Eine solche Zusammenkunft wird dann von festlicher Weihnachtsmusik begleitet, oder es wird selbst musiziert und gesungen. Der feierliche Abschluss des Abends ist die Christmette, auch Christnacht oder Christvesper genannt.

Der Weihnachtsbaum verbleibt noch einige Zeit nach dem Weihnachtsfest im Wohnzimmer. Je nach religiöser Auffassung wird der Baum am 6. Januar (Heilige Drei Könige), am darauf folgenden Sonntag (Fest der Taufe des Herrn) oder am 2. Februar (Mariä Lichtmess) abgebaut.

Fazit

Weihnachten – die schönste Zeit des Jahres – hat zahlreiche verschiedene regionale Bräuche, die leider immer mehr in Vergessenheit geraten. Die feierliche und teilweise geheimnisvolle Stimmung, die man dieser Zeit früher nachsagte, ist heute durch kommerziell erzeugte Stimmungen abgelöst. Dabei lassen sich eine ganze Menge interessanter Traditionen herausfinden, die auch heute noch zur festlichen Stimmung beitragen können. Trotz allem haben sich dennoch einige Bräuche wie das festliche Essen, die Musik und der Weihnachtsbaum halten können.

-Daniel D. Eppe-

17. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Wenn starke Raucher an Lungenkrebs erkranken, wird sich darüber wohl kaum jemand wundern. Doch welche Ursachen könnten diesem fatalen Krankheitsbild zugrunde liegen, wenn ein passionierter Nichtraucher davon betroffen wird? Zu dieser Frage werden meist spontan die Schlagworte Passivraucher, Luftverschmutzung oder Staublunge assoziiert. An harmlose freundliche Vierbeiner, die in jedem guten Streichelzoo zum flauschigen Grundrepertoire gehören, wird dagegen wohl niemand denken. Darum ist die bis dato völlig unbekannte Gefahr, sich durch einen regelmäßigen und häufigen Kontakt mit Ziegen eine spezielle Form des Lungenkrebses, nämlich das bronchioloalveoläre Karzinom, zu holen, auch so heimtückisch. Darauf haben jüngst französische Wissenschaftler hingewiesen, die in ihrer entsprechenden Studie höchst beunruhigende Zusammenhänge aufweisen konnten.

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Das bronchioloalveoläre Karzinom (BAK)

Hinter diesem medizinischen Zungenbrecher verbirgt sich ein schleichendes Tumorwachstum in der Lunge. Weil dieses Krebsgeschwür so heimtückisch still und leise vor sich hinwuchert, und nicht zum Streuen von Metastasen jenseits seines Nistplatzes in der Lunge neigt, kann es jahrelang unbemerkt bleiben. Darin liegt natürlich eine große Gefahr für den Erkrankten. Denn während dieser Krebs bei frühzeitiger Behandlung eine erfreulich gute Überlebensrate hat, lässt die Prognose im unbehandelten Spätstadium nur wenig bis gar keine Hoffnung aufkommen. Derzeit macht das bronchioloalveoläre Karzinom nach medizinischen Schätzungen zwischen einem und neun Prozent aller dem Arzt vorgestellten Bronchialkrebserkrankungen aus.

Ein Virus als Tatverdächtiger

Da das bronchioloalveoläre Karzinom überwiegend bei Nichtrauchern diagnostiziert wird, kam in Wissenschaftlerkreisen die Frage nach dem bislang verborgenen Verursacher auf. Dabei rückten zunächst ein paar Schafe mit bestimmten Lungenwucherungen ins forschende Blickfeld. Denn die rein medizinisch festzustellende Ähnlichkeit der Symptome bei den an einem Virus erkrankten Schafen mit den menschlichen Krebspatienten war zu hoch, um dem reinen Zufall geschuldet zu sein. Und so schickte sich ein französisches Forscherteam an, den tierischen Verdachtsmomenten auf den Grund zu gehen.

Die Studie

Dr. Nicolas Girard und sein Mitarbeiterteam vom Louis Pradel Hospital im französischen Lyon nahmen insgesamt 44 Patienten mit bronchioloalveolärem Karzinom sowie 132 gesunde Vergleichspersonen genauestens unter die wissenschaftliche Lupe. Die Befragten wurden um detaillierte Angaben hinsichtlich ihres Tabakkonsums, ihrer medizinischen Anamnese und ihrer Nähe zu den in Verdacht geratenen Weidetieren gebeten. Das Ergebnis der deskriptivstatistischen Datenauswertung fiel eindeutig aus: Bei jenen Personen, die berufsbedingt oft und regelmäßig Kontakt zu Ziegen hatten, fand sich ein um Faktor Fünf erhöhtes Erkrankungsrisiko für diese spezielle Form des Lungenkrebses. Dabei zeigten sich Frauen deutlich gefährdeter als Männer, und Nichtraucher stärker betroffen als Raucher. Da liegt die Vermutung auf der Hand, dass insbesondere Ziegen und möglicher Weise auch Schafe als gefährliche Virusüberträger fungieren können, wenn man ihnen zu häufig zu nahe kommt.

Wer als Landwirt oder als Mitarbeiter in einem Zoo regelmäßig zu Ziegen und Schafen in den Stall muss, sollte unbedingt darauf achten, in keinen allzu innigen Kontakt mit den Tieren zu treten. Ein gut sitzender Mund- und Nasenschutz könnte hier auch schon segensreich vorbeugen. Und Eltern, die ihre Kinder vor gesundheitlichen Gefahren bewahren möchten, sollten dem Nachwuchs im Streichelzoo keine allzu freie Hand lassen. Denn Zoonosen können hier überall auf eine günstige Gelegenheit zur krank machenden Entfaltung lauern.

-Carina Collany-

2. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt gibt’s was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Das ewige preisliche und politische Auf und Ab des Strommarktes bringt immer mehr Haushalte zu der Erkenntnis, dass es das Allerbeste wäre, sich als autarker Selbstversorger aus dem tobenden Energieanbieterkrieg souverän zurückzuziehen. In diesem Spannungsfeld liegen derzeit Systeme und Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien voll im Trend und hoch in der Publikumsgunst. Dabei finden sich die Schlagworte „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ definitiv auf den vordersten Plätzen. Doch betrüblicher Weise bietet nicht jedes Anwesen einer Solaranlage optimale Funktionsbedingungen, die eine wirtschaftliche und effiziente Nutzung begründen würden. Und viele Hausbesitzer scheuen sich davor, sich hinsichtlich der Frage „Lohnt sich für mich eine Solaranlage?“ an einen beratenden Fachbetrieb zu wenden. Um hier Hemmschwellen abzubauen, und ein sinnvolles „Ja“ zur eigenen Solarenergieanlage auf den festen Boden solider Tatsachen zu stellen, hat sich die Stadtwerke Essen AG jüngst etwas wirklich Sinnvolles einfallen lassen: Die kostenlose, unverbindliche und anonyme Online Solarenergieanalyse für Jedermann.

Jetzt gibt's was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Jetzt gibt's was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Sonnige Aussichten für Klimaschutz und Kassensturz

Kann eine Solaranlage gut ausgelastet und optimal „ausgebeutet“ werden, dann freut sich die Umwelt über einen spürbar reduzierten CO2-Ausstoß, und der Anlagenbetreiber hat Spaß an der Sparsamkeit, mit der ihm die lachende Sonne bares Geld sparen hilft. Dazu bedarf es allerdings einer großzügig bemessenen Fläche, auf der die Sonnensammeltechnik dauerhaft installiert werden kann. Das wird in aller Regel das Hausdach sein, wenn dies städtebaulich, architektonisch und auch hinsichtlich etwaiger Denkmalsschutzbestimmungen genehmigungsfähig ist. Doch das Dach allein macht den Solarsparer noch nicht glücklich, denn: Die Besonnung als solche muss auch stimmen. Ob das so ist, oder wo anderweitige Fallstricke lauern würden, kann der Laie allerdings nicht beurteilen. An dieser entscheidenden Stelle kommt die

Solarenergieanalyse

ins Spiel, die derzeit leider nur von der Stadtwerke Essen AG als sonniger Service angeboten wird. Um dieses gratis Beratungsangebot zu nutzen, muss man lediglich auf die Essener „Sonnenseite“ klicken, und dann dort die Solarenergieanalyse starten. Dann wird man aufgefordert, die zu beurteilende Adresse im Essener Stadtgebiet einzugeben, und zwischen den Prüfergebnissen für Photovoltaik und Solarthermie zu wählen. Sofort anschließend wird das angegebene Areal aus der Vogelperspektive heraus dargestellt, und die für die technische Durchführung geeigneten Flächen werden farbig unterlegt. Sieht man dabei ein leuchtendes Rot, dann sind Dach & Co. sehr gut für eine Solaranlage geeignet. Ein kräftiges Orange zeigt immerhin noch eine gute Eignung an. Gelb gefärbte Flächen dagegen sind für sparsame Sonnenanbeter leider nur bedingt geeignet. Auf jeden Fall kann man hier auf einen Blick sofort wichtige Beurteilungen zur kostenlosen Kenntnis bekommen. Und wer mag, kann sich hier natürlich auch in die Grundlagen dieser Bewertungen gründlich und bestens verständlich einlesen. So lernt man nebenbei noch eine ganze Menge über alle Zahlen, Fakten und Kriterien für die individuelle Frage nach solarer Wirtschaftlichkeit.

Knapp 4.000 neugierige Surfer haben sich schon so eine informative Analyse am Monitor anzeigen lassen. Und stündlich werden es mehr. Ganz offensichtlich kommt dieser sonnige Service beim interessierten und innovativen Publikum sehr gut an. Darum ergeht von hier die Bitte an alle anderen bundesdeutschen Stadtwerke: Bitte unbedingt ganz schnell nachmachen!

                                                                                                              -Carina Collany-

27. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein „Gläschen in Ehren“ zur Asthmaprophylaxe

Absolute Abstinenzler, die für ihre strikte Ablehnung geistiger Getränke keine zwingenden körperlichen oder medizinischen Gründe haben, kommen durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse immer mehr in gesundheitliche Bedrängnis. Denn das berühmte „Gläschen in Ehren“ hat sich, sofern es wirklich bei einem einzigen ehrenhaften Drink bleibt, längst als salutogenes Multitalent entpuppt. Jetzt kann sich die Liga der gemäßigten Genusstrinker noch einen weiteren Gesundheitsvorteil gut schreiben lassen. Ein dänisches Forscherteam hat nämlich im Rahmen einer sorgfältig kontrollierten Studie belegen können, dass ein wenig Alkohol, mäßig und regelmäßig genossen, das Risiko, an Asthma zu erkranken, bedeutsam runterschrauben kann. Doch mit welcher Menge an süffiger Vorbeugung trifft man hier ins Schwarze? Und was ist mit all den Untersuchungen, die in der Vergangenheit einen schlechten Einfluss von Alkohol auf Asthma behauptet haben?

Ein "Gläschen in Ehren" zur Asthmaprophylaxe

Ein "Gläschen in Ehren" zur Asthmaprophylaxe

Alkoholische Einheiten gegen asthmatische Erkrankungen

Sofie Lieberoth aus dem in Dänemark bestens bekannten und renommierten Bispebjerk Hospital hat jüngst die Ergebnisse ihrer nunmehr abgeschlossenen Längsschnittstudie zum Thema „Alkohol und Asthma“ veröffentlicht. An dieser Studie, die sich über aussagekräftige acht Jahre hingezogen hat, nahmen knapp 20.000 Zwillinge teil, deren Alter zwischen 12 und 41 Jahren variierte. Diese stattliche Anzahl an freiwilligen Teilnehmern bekam unter anderem die Aufgabe, regelmäßig Fragen zum persönlichen Alkoholkonsum und zum eigenen Trinkverhalten zu beantworten. Bei der Auswertung der Daten hat sich dann gezeigt, dass diejenigen Probanden, die sich immer mal ein Gläschen gönnten, eine deutlich geringere Auftretenshäufigkeit von Asthma aufwiesen. Oder in Zahlen ausgedrückt: In der Gruppe der verantwortungsvollen Genusstrinker tauchte im Laufe der Jahre bei weniger als vier Prozent eine asthmatische Erkrankung auf. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Wahrscheinlichkeit für Erwachsene, zum Asthamapatient zu werden, bei bis zu sieben Prozent. Das sind erhebliche Differenzen, die das Gesundheitswesen aufhorchen lassen sollten. Bleibt nur noch die Frage offen, bei welchen Mengen an Alkohol sich diese segensreich vorbeugende Wirkung optimal entfaltet. Und die beantwortet Sofie Lieberoth dahingehend, dass maximal sechs alkoholische Einheiten pro Woche den besten Schutz bieten. Dabei entspricht eine alkoholische Einheit wahlweise einem Viertelliter Bier oder einem kleinen Gläschen Wein (100 Milliliter).

Was, wenn man der Flasche stärker zuspricht?

Erstaunlicher Weise hat es sich ebenfalls gezeigt, dass selbst starke Trinker eine geringere Asthma-Wahrscheinlichkeit aufweisen (Faktor 1,2 für das Basisrisiko), als die Abstinenzler sie haben (Faktor 1,4). Und auch die bevorzugte Getränkesorte scheint eine Rolle zu spielen. Denn wer sich bevorzugt Bier schmecken lässt, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit an Asthma erkranken, als ein Mensch, der keine speziellen Favoriten hat. So darf man zusammenfassen, dass maßvolle Weintrinker sowohl ihrem Gaumen als auch ihren Atmungsorganen einen guten Dienst erweisen.

Diese Befunde stehen aber im deutlichen Widerspruch zu bisherigen Ergebnissen!

Das mag auf den ersten Blick in der Tat so scheinen. Doch dieser Schein ist schnell als Artefakt entlarvt, wenn man sich ein wenig in den methodologischen Grundlagen wissenschaftlicher Forschungspläne auskennt. Jene Studien, die bislang die negativen Auswirkungen von Alkohol auf Asthma postuliert haben, waren meist Querschnittsstudien. Und diese sind völlig ungeeignet und dementsprechend kontraindiziert, um Entwicklungen und Verläufe im Leben abzubilden. Sofie Lieberoth dagegen legte eine Längsschnittstudie vor. Nur damit können biographische Verläufe wirklich sinnvoll betrachtet werden.

-Carina Collany-

24. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schwer auf Partnersuche

XXL-Menschen sagt man im Allgemeinen nach, dass sie bei der Partnersuche ziemlich schlechte Karten haben. Wer will schon mit einem dicken Typen oder mit einer fetten Frau Händchen halten, von weitergehenden körperlichen Bekundungen der gegenseitigen Zuneigung und Wertschätzung ganz zu schweigen? Wer so abschätzig und verächtlich denkt, stellt sich selbst ein geistiges Armutszeugnis der Extraklasse aus, und outet sich gleichzeitig als intoleranten Zeitgeistgötzendiener. Solche mental geforderten Scheuklappenträger haben sie außerdem gar nicht erst verdient: Die unendliche Liebe und aufrichtige Herzensgüte, die gerade wohlbeleibte Menschen einem seelisch und sinnlich aufgeschlossenen Partner zu bieten haben. Und außerdem gibt es jede Menge Männer, die ein hinreißend weibliches Polsterpony jederzeit einer ausgemergelten Bohnenstange im Bett vorziehen würden. Auch umgekehrt erfreuen sich viele stattliche Vertreter des starken Geschlechts der unverhohlenen femininen Begierde. Darum sei an dieser Stelle laut und deutlich gesagt, dass Übergewicht absolut kein Grund ist, sich vom Partnermarkt fernzuhalten. Und mit entsprechenden Tipps für ein starkes Wandeln auf Freiersfüßen soll hier natürlich auch nicht hinter dem Berg gehalten werden.

Wo finde ich potenzielle Partner, die mich schwer in Ordnung finden?

Während bei den üblichen Partnerschaftsvermittlungen gewichtige Suchende und pfundige Anbieter meist noch als Randgruppe höchst be- und verschämt bedient werden, haben sich inzwischen Partnerbörsen etabliert, bei denen man seine Speckfältchen nicht peinlich berührt verbergen muss. Denn hier werden ausdrücklich jene Partner gesucht und gefunden, bei denen man sich beim Knutschen keine blauen Flecken holt. Auf Internetpräsenzen wie Rubensfan, Gleichklang, Dicke e. V. und Deutschlands dicke Seiten sind selbstbewusste Menschen unterwegs, die viel zu bieten haben, und die ausdrücklich viel suchen. Was für ein befreiendes Zeugnis gelebter Menschlichkeit!

Gepflegt und chic geht auch in dick!

Zum Glück für alle Modebewussten, die mehr drauf haben, gibt es heute aufregende Dessous und raffinierte Reizwäsche auch in sehr großen Größen. Vom halterlosen Strumpf über die verführerisch formende Corsage bis hin zum sexy Outfit für den Mega-Vamp halten die Anbieter von Übergrößenmode alles zur Auswahl bereit, was das Herz und noch ganz andere Körperteile begehren, und worauf das geneigte Auge des angeflirteten Beschauers wohlgefällig ruhen möchte. Bevor man oder frau sich für das heiße Date aber so richtig aufbrezelt, ist ein ausgiebiger Besuch im heimischen Badezimmer Pflicht. Schließlich geht nichts über eine prickelnde Pflegedusche, in deren spritzigem Schauer man sich der vorfreudigen Erregung im vollen Pfund hingeben kann. Solcherart gepflegt und mit neckisch neckender Unterwäsche „verfeinert“, muss man nur noch in schicke Klamotten reinschlüpfen, die es glücklicherweise inzwischen auch für jeden Geschmack, jedes Geschlecht und jeden Geldbeutel in jeder Größe problemlos zu kaufen gibt. Wer so von Kopf bis Fuß gepflegt und trendy unterwegs ist, bei dem passen keine Minderwertigkeitsgefühle mehr ins Bild.

Dicke haben viel zu bieten!

Liebe Kingsize-Menschen! Lasst Euch bitte nie wieder von irgendjemand einreden, dass Ihr hässlich und unattraktiv seid. Lasst es Euch nicht gefallen, von irgendwelchen Heugeigen als unvermittelbar abklassifiziert zu werden. Für jeden von Euch gibt es einen Partner, der von Euch träumt, und der Euch genau so haben will, wie Ihr seid. Der jedes einzelne Gramm an Euch liebt. Je mehr es von Euch gibt, desto besser!

-Carina Collany-

20. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Übergewicht als K.O.-Kriterium bei der Jobsuche

Einen neuen Arbeitsplatz zu ergattern ist derzeit nicht leicht. Der Personalentscheider erwartet vom Bewerber nicht nur ausgezeichnete Abschlüsse und überzeugende Qualifikationen, sondern immer öfter auch ein möglichst perfektes äußeres Erscheinungsbild. Wer da mit dekorativer Kosmetik, einem Besuch beim Friseur und schicken neuen Klamotten sein ästhetisches Ziel erreicht, den wird diese Anforderung nicht weiter beunruhigen. Doch was ist mit all jenen Arbeitssuchenden, deren körperliche Erscheinung unübersehbar und unkaschierbar von einem Übermaß an Speckröllchen bestimmt wird? Die haben es im Bewerbungsgespräch buchstäblich schwer. Und zwar sowohl aus subjektiv psychologischen wie auch aus objektiv faktischen Gründen.

Die Ängste übergewichtiger Jobsucher

Dicke Menschen sind in unserer vom Schlankheitswahn bestimmten Welt nicht besonders wohl gelitten. Sie gelten als fett, faul und verfressen. Zu dieser verhängnisvollen Vorurteils-Trias gesellen sich oft noch solch freundliche Attribute wie haltlos, willensschwach und undiszipliniert. Und das sind „nur“ die psychischen Minuspunkte, die ein stabil gebauter Mensch schon auf dem Konto hat, bevor er noch seinen Namen nennen darf. Denn auch in rein körperlicher Hinsicht müssen sich vollschlanke Menschen Übles nachsagen lassen. Sie gelten gemeinhin als unbeweglich, schwerfällig, wenig belastbar, leicht ermüdbar und gesundheitlich außerordentlich anfällig. Dazu kommt dann noch das starke Schwitzen, mit dem sich Schwergewichte im Sommer natürlicher Weise mehr abplagen müssen als Fliegengewichte. Und schon sind wir beim letzten, um nicht zu sagen, beim echt allerletzten Vorurteil gegen Dicke: Sie stinken! Man muss schon mit einem therapieresistenten Clint-Eastwood-Syndrom gesegnet sein, um all diese Fakten cool und selbstbewusst vom Tisch zu wischen, bevor man ins Bewerbungsgespräch geht. So viel persönliches „Standing“ ist den stets und ständig geprügelten Dicken leider nur in den seltensten Fällen gegeben oder geblieben.

Wer aktuell arbeitslos ist, hat ohnehin schon mit einem angekratzten Selbstwertgefühl zu kämpfen. Gesellen sich diesen deprimierenden Umständen dann auch noch jene Selbstzweifel bei, die aus dem stetigen mantraartigen kollektiven Herbeten sämtlicher Vorurteile gegen Pfundskerle und Rubensdamen stammen, dann glaubt der Jobsucher bald selbst an seine Minderwertigkeit. Und dieser fatale fremdbestimmte Glaubenssatz kann so stark und nachhaltig wirksam sein, dass eine psychologisch bedingte Arbeitsunfähigkeit am Horizont auftaucht. Mit einer psychopathogenen Präsenz, gegen die nur ein erprobter NLP-Therapeut noch etwas ausrichten kann. Wenn er gut ist.

Die Ängste der Personalentscheider

Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es einige handfeste Gründe gibt, die den Personaler mit Argwohn auf den wohlgenährten Bewerber blickenlassen. So gibt es beispielsweise Berufe, die allein aufgrund ihrer nüchternen Arbeitsplatzbeschreibung nur mit schlanken Menschen besetzt werden können. Dazu zählen insbesondere jene Arbeitsplätze, die dem Menschen buchstäblich nur sehr wenig Raum lassen. Dass kann ein Kampfjet sein, aber auch ein auf räumliches Minimum optimierter Steuerstand. Und auch jene Berufe, die eine gewisse Gelenkigkeit und Beweglichkeit verlangen (beispielsweise Klempner oder andere Monteure), sind objektiv besser mit schlanken und biegsamen Menschen zu besetzen. Generell mag der Personalchef aber auch befürchten, dass bei seinem gewichtigen Gegenüber Rücken- und Gelenksbeschwerden zu übermäßig hohen Fehlzeiten führen würden.

Ein fülliger Mensch, der sich nach erfolgreich vollendeter mentaler Selbstzerfleischung gar nicht mehr in eine Bewerbungssituation wagt. Ein Personaler, der kein Risiko eingehen möchte. Aus diesen Zutaten werden traurige menschliche Abwärtsspiralen gemacht.

-Carina Collany-

13. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Herzlichen Glückwunsch: 150 Jahre Telefon

Ob für eine private Liebesbotschaft, für ein dienstliches Gespräch mit dem Chef oder für einen ausgiebigen Plausch mit der Freundin, das Telefon nutzt jeder mehr oder weniger regelmäßig für seine Zwecke. Am 26. Oktober feiert dieses Medium, das die Welt wie kaum ein anderes veränderte, seinen 150. Geburtstag – Zeit für einen kleinen Rückblick.

So fing alles an

Johann Philipp Reis ist der Erfinder des „Ur-Telefons“. Er präsentierte seine Erfindung erstmals am 26. Oktober 1861 der Physikalischen Gesellschaft in Frankfurt.
Damals ahnte er noch nicht, welch weit reichende Erfindung er mit seinem Vortrag „Über die Fortpflanzung von Tönen auf beliebige Entfernungen durch Vermittlung des galvanischen Stroms“ vorstellte. Mit einer Membran aus einer Hasenblase und einer Hörmuschel aus Holz erreichte die Zuhörer der erste Satz „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“. Antworten konnte man allerdings mit diesem Telefonmodell noch nicht. Leider konnte Reis die nötige Weiterentwicklung seiner Erfindung und den Erfolg nicht mehr selbst miterleben, er verstarb bereits mit 40 Jahren an Tuberkulose.

Bell macht das Telefon zur Erfolgsgeschichte

Graham Bell entwickelte in den 1870er Jahren einen Telefonapparat, der abwechselnd an Mund und Ohr gehalten wurde. Mit dieser Erfindung war schließlich der Grundstein für das Telefonie-Prinzip gelegt, das auch heute noch Anwendung findet.
Eines der ersten Fernsprechnetze in Deutschland entstand 1881 in Berlin, damals waren ganze 48 Teilnehmer angeschlossen. Die Beteiligten waren zudem nicht in der Lage, selbst andere Teilnehmer anzurufen, es war stets Handvermittlung gefragt. So entstand schon in diesen Jahren ein ganz neues Berufsbild: das Fräulein vom Amt.
Auch wenn das Telefon als Luxusgerät einzustufen war, so entwickelte es sich doch schnell zum Massenmedium, bereits 1910 gab es eine Million Teilnehmer in Deutschland.

Das Telefon gehört zum Alltag

Die Vorteile des Telefons waren und sind unumstritten. So ist es nicht verwunderlich, dass dieses Gerät einen Siegeszug antrat, der seinesgleichen suchte und sucht. Das Telefon war schnell kein Luxus mehr, sondern ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens.
Das Telefon tauchte immer öfter im Film auf und wurde sogar besungen: „Long Distance Oparator“ von Bob Dylan oder „I just called to say I love you“ sind nur zwei Beispiele. Marlene Dietrich wird nachgesagt, dass sie gar nicht genug vom Telefon bekommen konnte. Ihre Monatsrechnungen sollen meist über 15000 D-Mark gelegen haben.

Rasante Entwicklung

Das „Fräulein vom Amt“ ist schon lange verschwunden und jeder kann eine weltweite Verbindung problemlos selbst herstellen. Und dennoch ist das Telefon in seiner Urform bedroht. Die mobile Konkurrenz droht dem klassischen Festnetztelefon den Rang abzulaufen, zumal Zusatzdienste wie SMS, MMS und Internet Mehrwerte bringen, die das klassische Telefon nicht bieten kann.
War das Telefonieren bis vor rund 20 Jahren eine durchaus teure Angelegenheit, wurde es in den 90er Jahren stetig preiswerter und in den letzten Jahren durch praktische Flatrates geradezu billig im Preis. Und das gilt für das konventionelle Festnetztelefon genauso wie für den Mobilfunkbereich.

-Daniel D. Eppe-

10. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar