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2012 – Ein gefährliches Jahr für Luxusliner?

Das Mittelmeer galt noch bis vor kurzem vielen Freunden ausgiebiger Ferien am und im Wasser als heiteres, fröhliches und vor allem auch sehr sicheres Gewässer. Doch diese urlaubsfreudige Unschuld dürfte zusammen mit dem Unglücksschiff „Costa Concordia“ untergegangen sein. Während noch über die lebensgefährlichen mentalen Aussetzer des italienischen Kapitäns und seiner vermutlich ziemlich ungeübten Beatzung gemutmaßt wird, fällt Kennern und Insidern spektakulärer Schiffsunglücke ein ganz anderer Tatbestand auf, über den nicht diskutiert und spekuliert werden muss. Denn viele Regal-Meter auf der ganzen Welt sind mit Sachbüchern und wissenschaftlichen Dokumentationen gefüllt, die zweifelsfrei belegen, dass jedes schwimmende Stück Stahl jederzeit im Meer versinken kann, sobald die Götter des Auftriebs nicht mehr ihre schützende Hand darüber halten. Und nicht nur Physiker, sondern auch Anhänger paranormaler Erklärungsversuche haben derzeit in Sachen nautischer Katastrophen Hochkonjunktur. Denn wir schreiben das Jahr 2012 – und die Iden des April, die vor genau 100 Jahren grausame Geschichte geschrieben haben, kommen erst noch.

2012 - Ein gefährliches Jahr für Luxusliner?

2012 - Ein gefährliches Jahr für Luxusliner?

2012 minus 100 = Anfang und Ende einer Legende

Am 14. April 1912, zu ziemlich fortgerückter Abendstunde, machte die bis dato als unsinkbar gepriesene „Titanic“ eine recht einschneidende Bekanntschaft mit einem Eisberg. Das Unheil, welches anschließend seinen grausamen Lauf nahm, und die über 1000 Leben, die in dieser Nacht triumphierender Hybris ein ebenso eiskaltes wie jähes nasses Ende fanden, haben seit dem die Betrachter bestürzt und die Historiker auf Trab gehalten. Als die tödlich verwundete „Titanic“ in den ersten Stunden des 15. April 1912 ihren aussichtslosen Kampf gegen die Kräfte der Physik endgültig verlor, gebar sie in der gleichen Sekunde einen Mythos, dessen Faszination bis heute ungebrochen ist. Das ist jetzt 100 Jahre her. Und spirituell interessierte Menschen stellen im Angesicht der heuer havarierten „Costa Concordia“ die Frage, ob die See dieses runde Jubiläum zum willkommenen Anlass genommen hat, sich neue opulente Opfergaben zu holen.

Welche Parallele gibt es zwischen der „Costa Concordia“ und der „Titanic“?

Entgegen der allgemein geläufigen und vielerorts kolportierten Fehlinformationen war der Kapitän der „Titanic“, Edward John Smith, nicht wirklich eine Zierde seines Berufsstandes. Im Laufe der Jahre hatte er durch seine unbesonnene und unentschlossene Art, zur falschen Zeit die falschen Entscheidungen zu treffen, schon so manches gute Schiff versenkt. Insoweit war es nicht die beste aller Entscheidungen, ihn für seinen allerletzten Job zur See auf die Brücke der „Titanic“ zu beordern. Heute weiß man durch wissenschaftliche Untersuchungen und Computersimulationen sehr genau, dass Kapitän Smith in jener rabenschwarzen Nacht viel zu schnell unterwegs war, dass er nach der Eisbergsichtung völlig falsche Fahrmanöver befohlen hat, und dass er nach der Kollision so ziemlich alles falsch angeordnet hatte, was man nur falsch anordnen kann. Die Tatsache, dass er zusammen mit dem Schiff, das er selbst auf dem Gewissen hatte, untergegangen ist, ändert leider nichts an dem Faktum, dass er selbst als der Mörder von etwa 700 der über 1000 getötenen Menschen angeklagt werden muss.

Auch der Kapitän der „Costa Concordia“ glänzte nicht gerade mit professionellem Weitblick, als er das riesige Schiff gefährlich nahe an die unbarmherzigen Felsen steuerte. Insoweit hat der Faktor des menschlichen Versagens auf der ganzen Linie einmal vor 100 Jahren und einmal heute je ein stolzes großes Schiff ins Verderben gerissen. Man muss nicht unbedingt abergläubisch sein, um hier einen rabenschwarzen Jahrestag zu erkennen. Oder in Cineastensprache formuliert: „Titanic T100“.

Kreuzfahrtschiffe haben gewiss ihren Reiz. Ob man den aber ausgerechnet im 100sten Todesjahr der „Titanic“ auskosten sollte?

-Carina Collany-

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26. Januar 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Jedem, der sich irgendwann einmal etwas genauer mit Diäten und dem Gewichtsverlust auseinandergesetzt hat, der hat festgestellt, dass die berühmten Dickmacher praktisch überall und oft ausgesprochen gut getarnt lauern. Vor allem Zucker und Fett sind es, die oft in sehr unscheinbarer Form daherkommen und jeden Diäterfolg binnen kürzester Zeit zunichtemachen könnten. Ein ganz besonderer Dickmacher wurde aber erst kürzlich enttarnt und an ihn hat wohl keiner gedacht, da er nicht direkt zur Nahrung gehört. Es geht schlichtweg um Bilder von Nahrung, die ebenfalls ihren Teil zur Gewichtszunahme beitragen können.

Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Warum man von Bildern zunehmen kann

Es ist ganz einfach: Wer sich Bilder von leckeren Gerichten ansieht, der bekommt auch in der Regel schnell Appetit. Und das funktioniert sogar ausgesprochen gut, selbst wenn man gar keinen Hunger hat. Und schon passiert oftmals das, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre: Man isst. Was vielleicht der eine oder andere schon geahnt hat, konnte das Max-Planck-Institut für Psychiatrie nun in München eindeutig belegen.

Woher kommt dieser Effekt?

Der eigentliche Übeltäter ist ein Hormon mit Namen Ghrelin, das auf natürliche Weise unseren Appetit anregt. Dieses Hormon wird insbesondere ausgeschüttet, wenn optische Stimulanz vorliegt, also etwa durch die Abbildung von appetitlichen Speisen. Für gewöhnlich steigt der Ghrelin-Spiegel in unserem Körper vor dem Essen, wenn wir Hunger haben (wir bekommen Appetit) und sinkt nach der Mahlzeit gleich wieder ab.

Die Münchener Forscher wählten mehrere Probanden aus, die nach einem ausreichenden Frühstück getestet wurden. Ihnen wurden insgesamt 50 Bildern von Speisen wie Schnitzel, Kuchen, Eiscreme, etc. vorgelegt. Durch das zeitgleiche Festhalten der Blutwerte der Probanden konnte dann festgestellt werden, dass sich das „Appetit-Hormon“ deutlich zeigt, obwohl Hunger aufgrund des kürzlich eingenommenen Frühstücks eigentlich gar nicht hätte vorhanden sein können.

Das Gehirn und die optischen Reize

Optische Reize weiß unser Gehirn stets auf seine eigene Weise zu interpretieren und in körperliche Funktionen und Reaktionen umzuwandeln. Das gilt für viele Bereiche genauso, wie für die Ausschüttung des Hormons Ghrelin. Man ist also gewissermaßen hilflos den ungünstigen Wirkungen dieses Hormons ausgeliefert, insbesondere deshalb, weil wir ständig mit den Bildern leckerer Speisen umgeben sind. Sei es im Supermarkt, im Fernsehen, in der Zeitung oder im Internet, fast überall läuft uns das Bild eines appetitlich gefüllten Tellers oder eines verlockenden Gebäckstücks (früher oder später) über den Weg. So trägt letztlich also auch unsere Medienwelt ihren Teil dazu bei, dass unsere Gesellschaft immer weiter an Gewicht zulegt.

-Daniel D. Eppe-

19. Januar 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hypersexualität – Na und?

Immer mal wieder liest oder hört man von Prominenten, die aufgrund ihrer Sexsucht zuerst privat persönliche und dann öffentlich gesellschaftliche Probleme bekommen haben. Entlarvt und bloß gestellt kriechen sie dann als reumütige Sünder vor den klickenden Kameras zu Kreuze, um sich anschließend in eine hoffentlich heilsame Therapie zu begeben, in denen ihnen der allzu große Spaß am ewigen Lustspiel der Geschlechter nachhaltig ausgetrieben werden soll. So geschah es beispielsweise Partyluder Lindsay Lohan, Akte-X-Agent David Duchovny, Cabaret-Star Liza Minelli, Geisterjäger und Murmeltierbändiger Bill Murray, Skandal-Rapper und Bambinator Bushido, Wall Street Magnat Michael Douglas, R’n’B-Sänger Usher, Rolling Stone Ron Wood und, nicht zu vergessen, dem perfekten Golfball-Einlocher Tiger Woods. Doch kann man (oder frau) überhaupt zu viel Sex wollen? Wie viel ist denn eigentlich zu viel? Und wer maßt es sich an, darüber zu urteilen?

Hypersexualität - Na und?

Hypersexualität - Na und?

Gesteigertes sexuelles Verlangen

Unter dem Aktenzeichen F52.7 führt die „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ in ihrer 10. Revision (ICD-10) in der Version 2011 unter dem Punkt „Gesteigertes sexuelles Verlangen“ die weibliche Form (Nymphomanie) und die männliche Form (Satyriasis) allzu heftig gelebter Erotomanie auf. Ohne hier in die Details gehen zu müssen, spricht allein die Tatsache, dass allzu viel Leibeslust als Krankheit gewertet wird, sehr deutlich für sich. Offensichtlich gibt es sozial anerkannte Maßstäbe dafür, wie oft sich bei Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher unterhalb der Gürtellinie etwas (er)regen darf. Und diese pikante Formulierung weist absichtlich darauf hin, dass die hierbei zur Anwendung kommenden Normensysteme höchst subjektiv und durchaus beliebig sind.

Wie viel ist zu viel? Und bei wem?

Lebt in unseren Breiten ein Pärchen in treuer monogamer Eintracht zusammen, dann wird das leidenschaftliche Bekenntnis, die Finger einfach nicht voneinander lassen zu können, lediglich ein wohlwollend verständnisvolles bis zustimmend neidisches Lächeln erzeugen. Ganz anders und ungebremst abwertend fällt die gesellschaftliche Reaktion jedoch aus, wenn sich exakt derselbe permanente Appetit auf Sex auf möglichst viele Lustspielgefährten erstreckt. Dann muss sich die selbstbewusst mit Lust agierende Frau auch schon mal als moralisch verkommene Nymphomanin betiteln lassen (wenn nicht Schlimmeres), während dem ständigen Schürzenjäger das Label des DonJuanismus aufgeprägt wird. Allenfalls kann ein Mann hier noch mit dem freundlichen James-Bond-Bonus rechnen. Als sittlich verwerflich gilt aber auch sein Lebenswandel allemal. Daraus lernen wir, dass gelebte Erotomanie nur dann „schlimm“ ist, wenn sie mit Promiskuität einhergeht. Diese anachronistische Argumentation entbehrt für frei geborene und selbstbestimmte Persönlichkeiten jedweder Logik. Ist es nicht an der Zeit, diese alten Zöpfe abzuschneiden?

Ist das nicht krank?

Krank ist, worunter die Betroffenen und/oder ihre Bezugspersonen und ihre sonstigen Sozialpartner spürbar leiden. Wo es weder hüben noch drüben auch nur den mindesten Leidensdruck gibt, sollte man also auch nicht von Krankheit sprechen. Oder anders gewendet: Wenn sich ein Mensch mit seiner prallen Leibesfreude gut fühlt, und auch die Gefährten Spaß an der Freud haben, dann sollte niemand dazu ermächtigt sein, den moralinsauren Zeigefinger zu erheben. Empfindet der Erotomane seine überbordende Sexualität allerdings selbst als quälend, dann – und nur dann! – sollte ein einfühlsamer Therapeut mit ins Boot genommen werden.

Fazit

Lebt Euer Leben lustvoll und tollkühn, aber tut nichts, was Euch oder anderen schadet. Dann ist alles gut.

-Carina Collany-

9. Januar 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Arme sterben eher – zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Das deutsche Rentensystem ächzt unter der erdrückenden Last des nicht eingehaltenen Generationenvertrags und unter dem chronifizierten gierigen Griff ressortfremder Hände in die längst räuberisch geplünderten Rentenkassen. Um hier Abhilfe zu schaffen, kommen die sozial ohne eigenes aktives Zutun bestens abgefederten deutschen Politiker immer wieder zu den beiden gleichen probaten Lösungen: Erstens die Sozialabgaben und zweitens das Rentenalter des kleinen Mannes ständig raufschrauben. Doch nun zeichnet sich aus einer bislang mental vernachlässigten Richtung ein extrem makaberer Silberstreif am Planungshorizont ab: Was, wenn die Deutschen gar nicht mehr erst ins Rentenalter kämen? Dann müssten sie Zeit ihres langen Arbeitslebens in das staatliche Fass ohne Boden finanziell hineinbluten und würden dafür im Gegenzug rein gar nichts zurückbekommen. Diese gruselige Gedankenfigur wächst auf dem erschreckenden statistischen Nährboden der traurigen Tatsache, dass Geringstverdiener immer weniger Lebensjahre vor sich haben. Für Professor Butterwegge, Armutsforscher an der Universität zu Köln, ein triftiger Grund für einen lauten Aufschrei.

Arme sterben eher - zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Arme sterben eher - zum Glück für die deutschen Rentenkassen

Eine hohe Lebenserwartung „verdient“ nicht jeder

Wer da behauptet, dass „die Deutschen“ im Schnitt immer älter würden, der betrachtet nur eine, und zwar die auf wohlhabenden Hochglanz polierte Seite der Medaille. Auf der anderen, der dunklen Seite des Zensus, krebsen jene bedauernswerten Menschen vor sich hin, die pausenlos gegen das lebensbedrohliche Unterschreiten der eigenen Armutsgrenze ankämpfen müssen. So wurde jüngst zu Protokoll gegeben, dass arme Schlucker und permanent klamme Niedriglöhner in den letzten 10 Jahren volle zwei Jahre an statistischer Lebenserwartung eingebüßt haben. Wenn man sich jetzt noch vor Augen hält, dass derzeit 24 Prozent aller offiziell Erwerbstätigen, also ein sattes Viertel, mit Dumpinglöhnen zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig haben, wird schnell deutlich, welches volksgesundheitliche Spiel auf Zeit hier läuft. Hierzu erhebt Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Köln) seine zu Recht mahnende Stimme: Der ausgewiesene Armutsfachmann kann nämlich glaubhaft belegen, dass Menschen in der materiellen Armutszone deutlich ungesünder leben, und zusätzlich viel mehr bedrohlichen Stresssituationen ausgeliefert sind, als finanziell besser gestellte Zeitgenossen. Fakt ist, dass arme Menschen häufiger mit (Existenz)Ängsten konfrontiert sind, massive Schlafprobleme haben, und von der Gesellschaft auch nicht gerade seelisch und moralisch hinreichend unterstützt werden. Man versetze sich hier nur mal „spaßeshalber“ in die Lage einer hart arbeitenden Person, die trotz 56-Stunden-Woche noch den Kitt aus den Fenstern nagen muss, um halbwegs satt zu werden. Das ist nämlich die pekuniäre Konsequenz von Stundenlöhnen, die bestenfalls die 6,50-Euro-Kante von tief unten sehen. Kein Wunder, dass das die Lebensgeister auf Dauer tötet.

Was hat das mit der Rentenpolitik zu tun?

Dazu eine kleine provokante Textaufgabe: Wenn 24 Prozent (Tendenz eher steigend) der Beschäftigten aufgrund ihrer desolaten finanziellen Verhältnisse bei gegebener vitaler Bedrohungen der eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit im Schnitt sechs Jahre weniger Rente beziehen – wer profitiert wohl massiv davon? Jedenfalls nicht die Beitragszahler und Bezugsberechtigten, wenn man Zwei und Zwei zusammenzählt. Genauere Rechenergebnisse kann man sich aktuell bei Matthias W. Birkwald abholen, seines Zeichens rentenpolitischer Sprecher der Linkspartei.

Ab dem 1. Januar 2012 wird in Deutschland das Rentenalter peu a peu auf 67 Jahre hochgefahren. Honi soit qui mal y pense.

-Carina Collany-

2. Januar 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Silvesterspaß und Kinderlachen

Schon mal bemerkt? Exakt eine Woche nach Heiligabend grüßt auch schon der Silvester aus dem bald zum Altpapier gehörenden Kalender. Höchste Zeit, sich um ein passendes Unterhaltungsprogramm zu bemühen. Und dies umso gründlicher, je mehr Kinder am Silvesterabend ihren wohl verdienten Spaß haben wollen. Denn wenn Kinder das alte Jahr verabschieden und das neue Jahr begrüßen, ist es die angenehme Pflicht der Erwachsenen, hier so viel Frohsinn wie nur irgend machbar zu erzeugen, und damit so vielen schönen Erinnerungen wie möglich den Boden zu bereiten. In diesem Sinne – Bühne frei für die Silvesterhits für Kids!

Silvesterspaß und Kinderlachen

Endlich mal lange aufbleiben dürfen!

Na klar – wer an Silvester vor Mitternacht ein schläfriges Stelldichein mit dem Sandmännchen hat, der hat definitiv verloren. Deshalb macht es insbesondere für die Kleinen (und oft auch für die Großen) Sinn, tagsüber für das höhere Ziel etwas „vorzuschlafen“. Denn jede Stunde, die mit prospektiver Intelligenz vorauseilend an der Matratze gehorcht wurde, macht sich später mit (mitter)nächtlicher Wachheit bezahlt.

Schokospritzer

Das ganze Jahr lang muss man den Kindern allzu ausgiebiges Naschen aus rational gesundheitlichen Gründen verbieten. Das ist zwar grausam, aber notwendig. Wäre es da nicht eine grandiose Idee, am familiären Silvesterabend mit einem Schokoladenfondue mal ausnahmsweise ungehemmt lustvoll den süßen Seiten des Lebens zu frönen? Wenn Bananenscheiben und Apfelschlitze ein leckeres Bad in verführerisch duftender geschmolzener Schokolade nehmen dürfen, um anschließend die Gaumen zu kitzeln, dann werden auch alte Feinschmecker garantiert wieder jung!

Feines Feuerwerk

Kein Thema: An Silvester muss es blitzen, donnern und krachen! Schließlich sollen alte Dämonen ausgetrieben und neue gute Geister willkommen geheißen werden. Doch wie heißt es doch schon so treffend im Struwwelpeter? Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht. An diesem Warnhinweis ist auch heute nichts auszusetzen. Doch was der Autor des Struwwelpeters, der Frankfurter Psychiater Heinrich Hoffmann, zu seiner Zeit nicht ahnen konnte: Inzwischen gibt es gänzlich harmloses Kinderfeuerwerk! Dieses herrliche kinderfreundliche Krachbummpäng kommt mit so wenigen Chemikalien aus, dass es tatsächlich ganzjährig erworben werden kann. Dennoch sollte man Kinder unter 12 Jahren nicht ohne Aufsicht damit hantieren lassen.

-Carina Collany-

30. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Die Adventszeit gehört wohl zu den (be-)sinnlichsten Zeiten des Jahres. Ein Urlaub in Mondsee im Salzkammergut gibt dieser Zeit einen ganz besonderen Reiz, den man zu Hause garantiert nicht erleben kann.

Advent in Mondsee

Winterliche Seen, eingeschneite Berge und stimmungsvolle Advents- und Weihnachtsmärkte in den Tälern prägen das Bild in Mondsee in der Adventszeit. Wenn es dunkel wird, laden die feierlichen Gassen mit dem romantischen Adventsmarkt, der Duft von weihnachtlichem Gebäck und Maroni zum Verweilen ein. Urige und traditionelle Gasthäuser und stilvolle Kaffeehäuser bieten eine herrliche Möglichkeit zum Aufwärmen.
Besucher und Einheimische treffen sich an den herrlich dekorierten Ständen vor der Basilika und genießen diese einzigartige Atmosphäre. Schlendert man am Kreuzgang des ehemaligen Benediktiner-Klosters Schloss Mondsee vorbei, findet man allerhand Kunsthandwerk, weihnachtlichen Schmuck und so einige Kuriositäten. Der Advent in Mondsee hat seine Ursprünglichkeit bis heute behalten können und stimmt Einheimische wie Besucher auf ein Weihnachten mit vielen alten Bräuchen ein. Bei althergebrachten Delikatessen und dem berühmten Mondseer Adventswein wärmt man sich und lernt neue Freunde kennen.

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Mondsee – Adventlicher Urlaub im Salzkammergut

Weihnachtliches im Salzkammergut

Mondsee ist ein hervorragender Ausgangspunkt, wenn man das adventliche Treiben im Salzkammergut kennen lernen möchte. Durch die direkte Anbindung an die Autobahn lassen sich auch bei schlechten Straßenverhältnissen die umliegenden Weihnachtsmärkte problemlos erreichen. Besonders schöne Ziele sind der Wolfgangseer Advent mit Adventsmärkten in St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang, die Adventsmärkte in Salzburg (an der Festung Hohensalzburg, am Domplatz, am Stift St. Peter und am Schloss Hellbrunn) und der besonders stimmungsvolle Weihnachtsmarkt auf Gut Aiderbichl.

Unterkunft in Mondsee

Mondsee verfügt über eine hervorragende touristische Infrastruktur. Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit bieten viele Hotels und Pensionen ihren Gästen besondere Angebote für einen kurzen Besuch am Wochenende. Angenehmer Aufenthalt, passend zu besinnlichen Jahreszeit, ist garantiert. Sicher lassen sich noch ein paar Tipps für die Freizeitgestaltung von den jeweiligen Unterkünften bekommen. Nach ausgedehnten weihnachtlichen Ausflügen in das Umland schmeckt der Mondseer Adventswein am Abend natürlich gleich doppelt gut.

Fazit

Für viele gehört die Adventszeit zu den schönsten und bedeutsamsten Zeiten des Jahres überhaupt. In dieser Zeit versucht jeder, sich so stimmungsvoll wie möglich auf das anstehende Weihnachtsfest vorzubereiten. Ein Ausflug in das Salzkammergut wird diese Zeit aber mit Sicherheit noch eindrucksvoller machen, da gerade in dieser Region die Adventszeit auf traditionelle Art gefeiert wird. Fernab jeden Konsumterrors lenkt man hier das Augenmerk auf alte Traditionen und Bräuche, die vielerorts heute leider in Vergessenheit geraten sind.
Ein unverbindliches Gespräch im Reisebüro oder etwas Recherche im Internet lässt jeden schnell ein angemessenes Quartier finden.

-Daniel D. Eppe-

22. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Weihnachten – Sitten und Gebräuche

Die Weihnachtsbräuche und –sitten gehören zu den traditionellen und festen Bestandteilen an jedem Weihnachtsfest. Dabei lassen sich allerdings nun regionale Unterschiede feststellen. Was ist nun das klassische Weihnachten im deutschsprachigen Raum?

Weihnachten - Sitten und Gebräuche

Weihnachten - Sitten und Gebräuche

Die klassischen Weihnachten

In unseren Breitengraden stellt wohl die Krippenspiel-Tradition den ursprünglichsten aller Weihnachtsbräuche dar. Die Weihnachtsgeschichte wird sehr anschaulich in Form eines Krippenspiels nachgestellt, dazu erklingen Lieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht“. Die Bescherung findet zumeist am Heiligen Abend, also am 24. Dezember statt. Mancherorts ist es allerdings üblich, sie erst am Morgen des ersten Weihnachtstages zu zelebrieren. Es entspricht ebenfalls den Traditionen, dass an den Festtagen, besonders am Heiligen Abend und am ersten Weihnachtstag viel gesungen und musiziert wird. Erst am 26. Dezember wird es dann ruhiger und besinnlicher.

Essen zu Weihnachten

Zum klassischen Weihnachten gehört ebenfalls ein sehr aufwändiges und üppiges Essen, wobei auch hier einige Gerichte wahre Klassiker sind. Ganz klare Vertreter dieser Tradition sind der Weihnachtskarpfen und die Weihnachtsgans. Zu Weihnachten gehören außerdem viele süße Speisen, wie der Christstollen oder eine Vielzahl weihnachtlicher Plätzchen. Vielerorts ist es heute noch üblich, dass das große Essen erst am 25. Dezember beginnt. Am Heiligen Abend begnügt man sich mit Kleinigkeiten wie Würstchen mit Kartoffelsalat oder Eintopf.

Er gehört einfach dazu: Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum, auch Christbaum genannt, findet sich praktisch überall in ganz Mitteleuropa. Er wird mit Kerzen, Lichterketten, Glaskugeln, Engeln und sonstigen weihnachtlichen Figuren sowie Lametta geschmückt. Der Baum ist dann der Mittelpunkt des Festes – bei einigen sehr katholischen Familien ist es hingegen mehr die Krippe unter dem Baum. Die Familie versammelt sich am Heiligen Abend um den Baum und die Krippe, um der Geburt Jesu Christi zu gedenken. Eine solche Zusammenkunft wird dann von festlicher Weihnachtsmusik begleitet, oder es wird selbst musiziert und gesungen. Der feierliche Abschluss des Abends ist die Christmette, auch Christnacht oder Christvesper genannt.

Der Weihnachtsbaum verbleibt noch einige Zeit nach dem Weihnachtsfest im Wohnzimmer. Je nach religiöser Auffassung wird der Baum am 6. Januar (Heilige Drei Könige), am darauf folgenden Sonntag (Fest der Taufe des Herrn) oder am 2. Februar (Mariä Lichtmess) abgebaut.

Fazit

Weihnachten – die schönste Zeit des Jahres – hat zahlreiche verschiedene regionale Bräuche, die leider immer mehr in Vergessenheit geraten. Die feierliche und teilweise geheimnisvolle Stimmung, die man dieser Zeit früher nachsagte, ist heute durch kommerziell erzeugte Stimmungen abgelöst. Dabei lassen sich eine ganze Menge interessanter Traditionen herausfinden, die auch heute noch zur festlichen Stimmung beitragen können. Trotz allem haben sich dennoch einige Bräuche wie das festliche Essen, die Musik und der Weihnachtsbaum halten können.

-Daniel D. Eppe-

17. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Wenn starke Raucher an Lungenkrebs erkranken, wird sich darüber wohl kaum jemand wundern. Doch welche Ursachen könnten diesem fatalen Krankheitsbild zugrunde liegen, wenn ein passionierter Nichtraucher davon betroffen wird? Zu dieser Frage werden meist spontan die Schlagworte Passivraucher, Luftverschmutzung oder Staublunge assoziiert. An harmlose freundliche Vierbeiner, die in jedem guten Streichelzoo zum flauschigen Grundrepertoire gehören, wird dagegen wohl niemand denken. Darum ist die bis dato völlig unbekannte Gefahr, sich durch einen regelmäßigen und häufigen Kontakt mit Ziegen eine spezielle Form des Lungenkrebses, nämlich das bronchioloalveoläre Karzinom, zu holen, auch so heimtückisch. Darauf haben jüngst französische Wissenschaftler hingewiesen, die in ihrer entsprechenden Studie höchst beunruhigende Zusammenhänge aufweisen konnten.

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Lungenkrebs aus dem Streichelzoo?

Das bronchioloalveoläre Karzinom (BAK)

Hinter diesem medizinischen Zungenbrecher verbirgt sich ein schleichendes Tumorwachstum in der Lunge. Weil dieses Krebsgeschwür so heimtückisch still und leise vor sich hinwuchert, und nicht zum Streuen von Metastasen jenseits seines Nistplatzes in der Lunge neigt, kann es jahrelang unbemerkt bleiben. Darin liegt natürlich eine große Gefahr für den Erkrankten. Denn während dieser Krebs bei frühzeitiger Behandlung eine erfreulich gute Überlebensrate hat, lässt die Prognose im unbehandelten Spätstadium nur wenig bis gar keine Hoffnung aufkommen. Derzeit macht das bronchioloalveoläre Karzinom nach medizinischen Schätzungen zwischen einem und neun Prozent aller dem Arzt vorgestellten Bronchialkrebserkrankungen aus.

Ein Virus als Tatverdächtiger

Da das bronchioloalveoläre Karzinom überwiegend bei Nichtrauchern diagnostiziert wird, kam in Wissenschaftlerkreisen die Frage nach dem bislang verborgenen Verursacher auf. Dabei rückten zunächst ein paar Schafe mit bestimmten Lungenwucherungen ins forschende Blickfeld. Denn die rein medizinisch festzustellende Ähnlichkeit der Symptome bei den an einem Virus erkrankten Schafen mit den menschlichen Krebspatienten war zu hoch, um dem reinen Zufall geschuldet zu sein. Und so schickte sich ein französisches Forscherteam an, den tierischen Verdachtsmomenten auf den Grund zu gehen.

Die Studie

Dr. Nicolas Girard und sein Mitarbeiterteam vom Louis Pradel Hospital im französischen Lyon nahmen insgesamt 44 Patienten mit bronchioloalveolärem Karzinom sowie 132 gesunde Vergleichspersonen genauestens unter die wissenschaftliche Lupe. Die Befragten wurden um detaillierte Angaben hinsichtlich ihres Tabakkonsums, ihrer medizinischen Anamnese und ihrer Nähe zu den in Verdacht geratenen Weidetieren gebeten. Das Ergebnis der deskriptivstatistischen Datenauswertung fiel eindeutig aus: Bei jenen Personen, die berufsbedingt oft und regelmäßig Kontakt zu Ziegen hatten, fand sich ein um Faktor Fünf erhöhtes Erkrankungsrisiko für diese spezielle Form des Lungenkrebses. Dabei zeigten sich Frauen deutlich gefährdeter als Männer, und Nichtraucher stärker betroffen als Raucher. Da liegt die Vermutung auf der Hand, dass insbesondere Ziegen und möglicher Weise auch Schafe als gefährliche Virusüberträger fungieren können, wenn man ihnen zu häufig zu nahe kommt.

Wer als Landwirt oder als Mitarbeiter in einem Zoo regelmäßig zu Ziegen und Schafen in den Stall muss, sollte unbedingt darauf achten, in keinen allzu innigen Kontakt mit den Tieren zu treten. Ein gut sitzender Mund- und Nasenschutz könnte hier auch schon segensreich vorbeugen. Und Eltern, die ihre Kinder vor gesundheitlichen Gefahren bewahren möchten, sollten dem Nachwuchs im Streichelzoo keine allzu freie Hand lassen. Denn Zoonosen können hier überall auf eine günstige Gelegenheit zur krank machenden Entfaltung lauern.

-Carina Collany-

2. Dezember 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt gibt’s was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Das ewige preisliche und politische Auf und Ab des Strommarktes bringt immer mehr Haushalte zu der Erkenntnis, dass es das Allerbeste wäre, sich als autarker Selbstversorger aus dem tobenden Energieanbieterkrieg souverän zurückzuziehen. In diesem Spannungsfeld liegen derzeit Systeme und Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien voll im Trend und hoch in der Publikumsgunst. Dabei finden sich die Schlagworte „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ definitiv auf den vordersten Plätzen. Doch betrüblicher Weise bietet nicht jedes Anwesen einer Solaranlage optimale Funktionsbedingungen, die eine wirtschaftliche und effiziente Nutzung begründen würden. Und viele Hausbesitzer scheuen sich davor, sich hinsichtlich der Frage „Lohnt sich für mich eine Solaranlage?“ an einen beratenden Fachbetrieb zu wenden. Um hier Hemmschwellen abzubauen, und ein sinnvolles „Ja“ zur eigenen Solarenergieanlage auf den festen Boden solider Tatsachen zu stellen, hat sich die Stadtwerke Essen AG jüngst etwas wirklich Sinnvolles einfallen lassen: Die kostenlose, unverbindliche und anonyme Online Solarenergieanalyse für Jedermann.

Jetzt gibt's was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Jetzt gibt's was aufs Dach: Mit der Solarenergieanalyse!

Sonnige Aussichten für Klimaschutz und Kassensturz

Kann eine Solaranlage gut ausgelastet und optimal „ausgebeutet“ werden, dann freut sich die Umwelt über einen spürbar reduzierten CO2-Ausstoß, und der Anlagenbetreiber hat Spaß an der Sparsamkeit, mit der ihm die lachende Sonne bares Geld sparen hilft. Dazu bedarf es allerdings einer großzügig bemessenen Fläche, auf der die Sonnensammeltechnik dauerhaft installiert werden kann. Das wird in aller Regel das Hausdach sein, wenn dies städtebaulich, architektonisch und auch hinsichtlich etwaiger Denkmalsschutzbestimmungen genehmigungsfähig ist. Doch das Dach allein macht den Solarsparer noch nicht glücklich, denn: Die Besonnung als solche muss auch stimmen. Ob das so ist, oder wo anderweitige Fallstricke lauern würden, kann der Laie allerdings nicht beurteilen. An dieser entscheidenden Stelle kommt die

Solarenergieanalyse

ins Spiel, die derzeit leider nur von der Stadtwerke Essen AG als sonniger Service angeboten wird. Um dieses gratis Beratungsangebot zu nutzen, muss man lediglich auf die Essener „Sonnenseite“ klicken, und dann dort die Solarenergieanalyse starten. Dann wird man aufgefordert, die zu beurteilende Adresse im Essener Stadtgebiet einzugeben, und zwischen den Prüfergebnissen für Photovoltaik und Solarthermie zu wählen. Sofort anschließend wird das angegebene Areal aus der Vogelperspektive heraus dargestellt, und die für die technische Durchführung geeigneten Flächen werden farbig unterlegt. Sieht man dabei ein leuchtendes Rot, dann sind Dach & Co. sehr gut für eine Solaranlage geeignet. Ein kräftiges Orange zeigt immerhin noch eine gute Eignung an. Gelb gefärbte Flächen dagegen sind für sparsame Sonnenanbeter leider nur bedingt geeignet. Auf jeden Fall kann man hier auf einen Blick sofort wichtige Beurteilungen zur kostenlosen Kenntnis bekommen. Und wer mag, kann sich hier natürlich auch in die Grundlagen dieser Bewertungen gründlich und bestens verständlich einlesen. So lernt man nebenbei noch eine ganze Menge über alle Zahlen, Fakten und Kriterien für die individuelle Frage nach solarer Wirtschaftlichkeit.

Knapp 4.000 neugierige Surfer haben sich schon so eine informative Analyse am Monitor anzeigen lassen. Und stündlich werden es mehr. Ganz offensichtlich kommt dieser sonnige Service beim interessierten und innovativen Publikum sehr gut an. Darum ergeht von hier die Bitte an alle anderen bundesdeutschen Stadtwerke: Bitte unbedingt ganz schnell nachmachen!

                                                                                                              -Carina Collany-

27. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein „Gläschen in Ehren“ zur Asthmaprophylaxe

Absolute Abstinenzler, die für ihre strikte Ablehnung geistiger Getränke keine zwingenden körperlichen oder medizinischen Gründe haben, kommen durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse immer mehr in gesundheitliche Bedrängnis. Denn das berühmte „Gläschen in Ehren“ hat sich, sofern es wirklich bei einem einzigen ehrenhaften Drink bleibt, längst als salutogenes Multitalent entpuppt. Jetzt kann sich die Liga der gemäßigten Genusstrinker noch einen weiteren Gesundheitsvorteil gut schreiben lassen. Ein dänisches Forscherteam hat nämlich im Rahmen einer sorgfältig kontrollierten Studie belegen können, dass ein wenig Alkohol, mäßig und regelmäßig genossen, das Risiko, an Asthma zu erkranken, bedeutsam runterschrauben kann. Doch mit welcher Menge an süffiger Vorbeugung trifft man hier ins Schwarze? Und was ist mit all den Untersuchungen, die in der Vergangenheit einen schlechten Einfluss von Alkohol auf Asthma behauptet haben?

Ein "Gläschen in Ehren" zur Asthmaprophylaxe

Ein "Gläschen in Ehren" zur Asthmaprophylaxe

Alkoholische Einheiten gegen asthmatische Erkrankungen

Sofie Lieberoth aus dem in Dänemark bestens bekannten und renommierten Bispebjerk Hospital hat jüngst die Ergebnisse ihrer nunmehr abgeschlossenen Längsschnittstudie zum Thema „Alkohol und Asthma“ veröffentlicht. An dieser Studie, die sich über aussagekräftige acht Jahre hingezogen hat, nahmen knapp 20.000 Zwillinge teil, deren Alter zwischen 12 und 41 Jahren variierte. Diese stattliche Anzahl an freiwilligen Teilnehmern bekam unter anderem die Aufgabe, regelmäßig Fragen zum persönlichen Alkoholkonsum und zum eigenen Trinkverhalten zu beantworten. Bei der Auswertung der Daten hat sich dann gezeigt, dass diejenigen Probanden, die sich immer mal ein Gläschen gönnten, eine deutlich geringere Auftretenshäufigkeit von Asthma aufwiesen. Oder in Zahlen ausgedrückt: In der Gruppe der verantwortungsvollen Genusstrinker tauchte im Laufe der Jahre bei weniger als vier Prozent eine asthmatische Erkrankung auf. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Wahrscheinlichkeit für Erwachsene, zum Asthamapatient zu werden, bei bis zu sieben Prozent. Das sind erhebliche Differenzen, die das Gesundheitswesen aufhorchen lassen sollten. Bleibt nur noch die Frage offen, bei welchen Mengen an Alkohol sich diese segensreich vorbeugende Wirkung optimal entfaltet. Und die beantwortet Sofie Lieberoth dahingehend, dass maximal sechs alkoholische Einheiten pro Woche den besten Schutz bieten. Dabei entspricht eine alkoholische Einheit wahlweise einem Viertelliter Bier oder einem kleinen Gläschen Wein (100 Milliliter).

Was, wenn man der Flasche stärker zuspricht?

Erstaunlicher Weise hat es sich ebenfalls gezeigt, dass selbst starke Trinker eine geringere Asthma-Wahrscheinlichkeit aufweisen (Faktor 1,2 für das Basisrisiko), als die Abstinenzler sie haben (Faktor 1,4). Und auch die bevorzugte Getränkesorte scheint eine Rolle zu spielen. Denn wer sich bevorzugt Bier schmecken lässt, wird mit größerer Wahrscheinlichkeit an Asthma erkranken, als ein Mensch, der keine speziellen Favoriten hat. So darf man zusammenfassen, dass maßvolle Weintrinker sowohl ihrem Gaumen als auch ihren Atmungsorganen einen guten Dienst erweisen.

Diese Befunde stehen aber im deutlichen Widerspruch zu bisherigen Ergebnissen!

Das mag auf den ersten Blick in der Tat so scheinen. Doch dieser Schein ist schnell als Artefakt entlarvt, wenn man sich ein wenig in den methodologischen Grundlagen wissenschaftlicher Forschungspläne auskennt. Jene Studien, die bislang die negativen Auswirkungen von Alkohol auf Asthma postuliert haben, waren meist Querschnittsstudien. Und diese sind völlig ungeeignet und dementsprechend kontraindiziert, um Entwicklungen und Verläufe im Leben abzubilden. Sofie Lieberoth dagegen legte eine Längsschnittstudie vor. Nur damit können biographische Verläufe wirklich sinnvoll betrachtet werden.

-Carina Collany-

24. November 2011 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar