Onlinetexte's Blog

Das Beste aus unserem Online-Shop

Warum Autofahrer selbst am hohen Benzinpreis schuld sind

Warum Autofahrer selbst am hohen Benzinpreis schuld sind

Warum Autofahrer selbst am hohen Benzinpreis schuld sind

Autofahren macht den wenigsten wirklich noch Spaß, Grund sind natürlich die Benzinpreise, die auch in diesem Jahr weiter kräftig gestiegen sind. Jede Autofahrt kann da ganz schnell zum Luxus werden. Grund für die hohen Preise sind nach allgemeiner Annahme die fünf großen Mineralölkonzerne der Republik und natürlich auch Vater Staat, der mit seiner Mineralölsteuer kräftig zulangt. Nach Studien des ADAC sollen aber auch die Autofahrer selbst eine wesentliche Mitschuld an den hohen Preisen tragen. Durch bestimmte Verhaltensmuster eines Großteils aller Autofahrer wird es den Preis-Verantwortlichen danach besonders einfach gemacht, immer weiter an der Preisspirale zu drehen.

Maßnahmen gegen steigende Spritpreise

Der ADAC hat sich angesichts der immer höher steigenden Benzinpreise auf die Suche nach Möglichkeiten gemacht, um diese Entwicklung zu unterbrechen. Zusammen mit dem Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE) kam dabei heraus, dass nicht nur die Überwachung der Mineralölkonzerne eine nützliche Option wäre, sondern auch die genauere Betrachtung des Konsumverhaltens der Autofahrer. Es zeigt sich dabei aber auch, dass eine Übernahme von Modellen aus Österreich und Australien keine nennenswerte Wirkung auf die allgemeine Preisentwicklung haben dürfte. In Australien dürfen Benzinpreise beispielsweise nur einmal täglich geändert werden, in Österreich darf es täglich nur eine Preiserhöhung geben, allerdings beliebig viele Senkungen.
Die Studie hat letztlich belegen können, dass die „Trägheit“ der Autofahrer das eigentliche Problem bei der Preispolitik für deutsche Zapfsäulen ist.

Mehrheit immer noch zu faul

Fast jeder zweite Autofahrer ist faul, zumindest was das Vergleichen von Preisen bzw. was die Schnäppchenjagd beim Benzinkauf angeht. Alte und nicht mehr zeitgemäße Verhaltensmuster sind die Ursache. So wird bei der betroffenen Schicht von Autofahrern immer noch erst dann getankt, wenn der Tank leer ist. Gewohnheitstiere fahren immer zu „ihrer“ Tankstelle, selbst wenn die Konkurrenz, die oft nur wenige Meter entfernt liegt, einige Cent pro Liter Kraftstoff billiger wäre. Es drängt sich also der Verdacht auf, dass vielen Autofahrern trotz allgemeiner Jammerstimmung eigentlich egal ist, wie teuer sie gerade tanken. Das nutzen die Verantwortlichen für die Kraftstoffpreise natürlich freundlich dankend aus.

Preisinformation ein Ausweg?

Viele Autofahrer lassen sich regelrecht von den aktuellen Preisen an der Tankstelle überraschen, ändert sich dieser in der Regel doch gleich mehrmals täglich. Der ADAC sieht eine Chance für preisbewusstes Tanken in einem besseren Preis-Informationssystem, das insbesondere per Apps für Smartphones realisiert werden soll. Zwar gibt es schon einige Apps, die die Benzinpreise der Tankstellen aus der Umgebung anzeigen können, allerdings mangelt es hier meist an Aktualität. Mehrere Stunden oder gar Tage alte Preise sind wertlos für jeden Autofahrer. Der ADAC möchte genau hier ansetzen und strebt eine Übermittlung der Preise in Echtzeit an. Die dafür schon vorhandenen technischen Voraussetzungen möchte der Verkehrsverein optimieren und weiter ausbauen, sodass wirklich nützliche Preisangaben demnächst auf den Smartphones verfügbar werden. Inwieweit Deutschlands Autofahrer durch diese Maßnahmen preissensibler werden, bleibt natürlich abzuwarten.

-Daniel D. Eppe-

1. Juli 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , | 1 Kommentar