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Raucher rauchen aufgrund eines Gen-Defekts!

Das dürfte so manche bisherige Theorie auf den Kopf stellen: Als deutsche und amerikanische Forscher das Erbgut von rund 4300 Rauchern und Nichtrauchern untersuchten, machten sie interessante Entdeckungen. Es sind ganz bestimmte Veränderungen der Erbinformationen, die das Risiko, Raucher zu werden, drastisch erhöhen.

Raucher rauchen aufgrund eines Gen-Defekts!

Raucher rauchen aufgrund eines Gen-Defekts!

Per verändertem Gen automatisch Raucher?

Forscher aus Deutschland und den USA haben Erstaunliches bei den Untersuchungen von rund 4300 Probanden herausgefunden. Wer Veränderungen an einem bestimmten Gen aufweist, läuft sehr große Gefahr, in seinem Leben zum Raucher zu werden. Das ist zwar nicht das gegebene Schicksal, aber die Wahrscheinlichkeit liegt bei erschreckend hohen 75 Prozent.
Nach Erkenntnissen der Forscher ist es das so genannte TPH1-Gen, das für eine deutlich schnellere und stärkere Sucht nach dem blauen Dunst verantwortlich ist.
Untersucht wurde zudem auch das TPH2-Gen, das ebenfalls mit dem Rauchen in Zusammenhang gebracht werden kann. Veränderung an diesem Teil des Erbguts kann dafür sorgen, dass Betroffene schon deutlich früher zur Zigarette greifen, als Menschen ohne diesen Gen-Defekt.

Was ist der Zweck der TPH-Gene?

Die genannten TPH-Gene erfüllen im Wesentlichen einen bestimmten Zweck: Sie sind verantwortlich dafür, dass der Botenstoff Serotonin in ausreichendem Maß produziert wird. Dieser Botenstoff nimmt entscheidenden Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Ein Mangel an TPH-Genen oder ein Defekt reduziert die Serotonin-Produktion und macht sich daher beispielsweise in Form von Depressionen oder Angstzuständen sehr deutlich bemerkbar. Auch Betroffene mit einem Gen-Defekt – insbesondere wenn das TPH2-Gen betroffen ist – leiden zumeist unter erhöhter Angst. Einhergehend mit Unsicherheit und Unwissenheit ist der Griff zur Zigarette schnell getan. Das gilt allerdings auch für andere Drogenformen.

Äußere Auslöser

Der Gen-Defekt ist natürlich nicht die einzige Ursache für eine Nikotinsucht, wenngleich mit ihm auch die ungünstigsten Voraussetzungen geschaffen sind. Letztlich ausschlaggebend sind die äußeren Einflüsse und die Lebenssituation der Betroffenen. Hoher Leistungsdruck bei der Arbeit, der Kampf um gesellschaftliche Anerkennung oder täglicher Stress in der Familie sind meist die Faktoren, die den Griff zur Zigarette zusätzlich unterstützen.

-Daniel Deppe-

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25. April 2012 Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar