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Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Jedem, der sich irgendwann einmal etwas genauer mit Diäten und dem Gewichtsverlust auseinandergesetzt hat, der hat festgestellt, dass die berühmten Dickmacher praktisch überall und oft ausgesprochen gut getarnt lauern. Vor allem Zucker und Fett sind es, die oft in sehr unscheinbarer Form daherkommen und jeden Diäterfolg binnen kürzester Zeit zunichtemachen könnten. Ein ganz besonderer Dickmacher wurde aber erst kürzlich enttarnt und an ihn hat wohl keiner gedacht, da er nicht direkt zur Nahrung gehört. Es geht schlichtweg um Bilder von Nahrung, die ebenfalls ihren Teil zur Gewichtszunahme beitragen können.

Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Auf diesen Dickmacher muss man erst einmal kommen!

Warum man von Bildern zunehmen kann

Es ist ganz einfach: Wer sich Bilder von leckeren Gerichten ansieht, der bekommt auch in der Regel schnell Appetit. Und das funktioniert sogar ausgesprochen gut, selbst wenn man gar keinen Hunger hat. Und schon passiert oftmals das, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre: Man isst. Was vielleicht der eine oder andere schon geahnt hat, konnte das Max-Planck-Institut für Psychiatrie nun in München eindeutig belegen.

Woher kommt dieser Effekt?

Der eigentliche Übeltäter ist ein Hormon mit Namen Ghrelin, das auf natürliche Weise unseren Appetit anregt. Dieses Hormon wird insbesondere ausgeschüttet, wenn optische Stimulanz vorliegt, also etwa durch die Abbildung von appetitlichen Speisen. Für gewöhnlich steigt der Ghrelin-Spiegel in unserem Körper vor dem Essen, wenn wir Hunger haben (wir bekommen Appetit) und sinkt nach der Mahlzeit gleich wieder ab.

Die Münchener Forscher wählten mehrere Probanden aus, die nach einem ausreichenden Frühstück getestet wurden. Ihnen wurden insgesamt 50 Bildern von Speisen wie Schnitzel, Kuchen, Eiscreme, etc. vorgelegt. Durch das zeitgleiche Festhalten der Blutwerte der Probanden konnte dann festgestellt werden, dass sich das „Appetit-Hormon“ deutlich zeigt, obwohl Hunger aufgrund des kürzlich eingenommenen Frühstücks eigentlich gar nicht hätte vorhanden sein können.

Das Gehirn und die optischen Reize

Optische Reize weiß unser Gehirn stets auf seine eigene Weise zu interpretieren und in körperliche Funktionen und Reaktionen umzuwandeln. Das gilt für viele Bereiche genauso, wie für die Ausschüttung des Hormons Ghrelin. Man ist also gewissermaßen hilflos den ungünstigen Wirkungen dieses Hormons ausgeliefert, insbesondere deshalb, weil wir ständig mit den Bildern leckerer Speisen umgeben sind. Sei es im Supermarkt, im Fernsehen, in der Zeitung oder im Internet, fast überall läuft uns das Bild eines appetitlich gefüllten Tellers oder eines verlockenden Gebäckstücks (früher oder später) über den Weg. So trägt letztlich also auch unsere Medienwelt ihren Teil dazu bei, dass unsere Gesellschaft immer weiter an Gewicht zulegt.

-Daniel D. Eppe-

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19. Januar 2012 - Posted by | Uncategorized | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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